Posted by funstuff on März 18, 2009
 Guide zum Paintball spielen – Teil 1: Markierer!

Guide zum Paintball spielen – Teil 1: Markierer!

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Um Paintball spielen zu können, ist nicht viel notwendig. Eins vorweg: der Spaß steht natürlich an oberster Stelle! Solltest Du nur ab und zu spielen wollen, benötigst Du keine eigene Ausrüstung. Die meisten Paintballfelder in Deutschland besitzen eigens Equipment (Markierer, Masken, Hopper, Schutzausrüstung). Die Leihgebühren für diese Ausrüstung ist allemal erschwinglich im Vergleich zur Anschaffung einer eigenen Ausrüstung. Denn je höher die Ansprüche an Markierer, Maske und co desto höher auch die Preise für solche Ausrüstung. Die Preise für solche Leihausrüstung liegen in der Regel zwischen 30,00 und 60,00 € (je nach Spieldauer und einzusetzender Paint).

Sollte sich jedoch jemand dazu entschließen richtig in diese Spielart einzusteigen, so sollte nachfolgender Guide eine kleine Entscheidungsfindung sein.

1. Markierer

Hier unterscheidet man zwischen den sogenannten “Blowback Markieren“, “E-Blowback Markierern” und den “E-Pneumaten“.

  1. Blowback-Markierer arbeiten rein mechanisch, der Firing-Bolt wird mittels Druckluft, nach dem Schuss, immer wieder in seine Spannstellung zurückgetrieben. Beispiele für solche Markierer sind unter anderem Spyder, Speedster und Tippmann. Diese Markierer werden oftmals als Leihausrüstung auf den Paintballfeldern angeboten. Der Nachteil bei diesen Markierern ist die Anfälligkeit gegenüber Druckschwankungen und der doch recht hohe Treibmittelverbrauch (High Pressure bzw. Co2). Ein wesentlicher Vorteil ist der einfache Aufbau (dadurch recht preisgünstig im Erwerb) und die besonders einfache Wartung. Diese Markierer eigenen sich für den klassischen Einsteigertyp.
  2. E-Blowback Markierer arbeiten, was den Firing-Bolt betrifft, nach dem selben Prinzip wie die Blowback-Markierer. Der einzige Unterschied ist die Art und Weise wie der Schuß ausgelöst wird. Gegenüber der mechanischen Wirkungsweise bei Blowback-Markierern wird der Schußbolzen (Firing-Bolt) mittels elektronischem Magnetschalter (searnoid) ausgelöst. Dies bewirkt eine wesentlich höhere Schussrate und ein geringeres Abzugsgewicht. Eines bleibt jedoch bestehen, der Rückstoß (kick) bleibt gleich. Favorisieren würde ich diesen Typ Markierer in der Einsteiger -sowie Fortgeschrittenenszene.
  3. E-Pneumaten werden komplett, wie der Name schon sagt, pneumatisch über ein Magnetventil  (Solenoid) gesteuert. Der Bolzen wird pneumatisch vor und zurück bewegt. Diese Art von Markieren sind technisch in der Lage Schußraten über 30 Bps (Balls per second) zu erreichen. Einziger Haken bei diesen High-End Markieren: die Zufuhr der Paintballs. Die RoF (Rate of Fire) ist nur durch den Hopper (Vorratsbehälter für die Paint) bzw. den eigenen Abzugsfinger limitiert. Üblich bei diesen Markierern ist eine RoF von 13 – 15 Bps, im semi-automatischen Modus.  Diese Markierer eigenen sich sinnvollerweise nur für die Turnierspieler bzw. Profispieler. Preise für solche Markierer beginnen ab ca. 700,00 €. Nach oben sind jedoch keine Grenzen gesetzt.


Im übrigen: Wer denkt er geht mal schnell auf ebay.com (also die US-Seite von Ebay) und ersteigert (auf Grund des schwachen Dollarkurses) sich auf diesem Weg einen günstigen Markierer, dem sei nur abzuraten! Man verstößt bei solch einer Aktion gegen das Kriegswaffenschutzgesetz, die Einfuhrbestimmungen des deutschen Zoll und so weiter.  Markierer sind in Deutschland nur zugelassen, wenn sie mittels Händlerstempel, der Kal. 68 Bezeichnung sowie einem Fünfeck versehen sind.  Desweiteren sind in Deutschland nur Markierer zugelassen, welche im semi-automatischen Modus betrieben werden können (max. 17 Bps). Anders als in den USA darf hier nur Paintball in eigens dafür vorgesehenen und entpsrechend gesicherten Hallen bzw. Freigeländen gespielt werden.

Soviel, erstmal dazu…..Teil II (Hopper und Masken) is comming soon

weiter Infos
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Tags: Ausrüstung, Blowback-Markierer, E-Blowback Markierer, E-Pneumaten, hopper, Markierer, maske, Masken, paintball, Schutzausrüstung, Spyder
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